Samstag, 29. November 2008

Home away from home - Köln & Borås, Freitag & Samstag

Schweden hat mich, wenn auch nicht mehr für lange Zeit, wieder. Wie der erste Eintrag meiner Reise erblickt nun auch der letzte das Licht der Welt aus meinen vier Wänden heraus. Freitag und Samstag Vormittag überließ ich Köln die Ehre, meinen Trip ausklingen zu lassen. Diese Klänge variierten stark von dem wunderbaren Liveklang Sometrees, denen ich am Freitag Abend zu horrendem Eintrittspreis ins Blue Shell gefolgt war, bis hin zum leicht dissonanten, doch sympathischen Gesang alter Wizo Klassiker meiner Couchsurfer-Hostess Lisa beim Nachhauseweg vom erwähnten Konzert.

Was bleibt noch über diese fremde Heimat, Heimat der Mohrrüben1, Kürbisköpfen2 und Kommas3 zu sagen? Zum einen, dass man sich wohl glücklich schätzen konnte, vor Köln vom Weihnachtsrummel verschont geblieben zu sein, Lamas einfach nicht in Fussgängerzonen passen und dass man hier an oder in die Uni geht, niemals auf. Sagte ich gehen? Ich meinte laufen4.

Soviel in aller Kürze zu meinem letzten Stopp, ich werde mich nun daran machen, die Leaks und Nachrichten der letzten anderthalb Wochen nachzuholen. On the road gehen diese immer spurlos an mir vorbei, weswegen ich gerade mal einige Informationsfetzen über ein problemgeplagtes Indien und den Schengenbeitritt der Schweiz mein Eigen nennen kann. Besonders bei zweiterem kann ich jetzt bereits laut gewordene Kritikerstimmen verstehen, habe man mit der Schweiz, dem nachfolgenden Belangen das China Europas, ja seit eh und je seine liebe Not. Unschuldige Vorarlberger, werft ab sofort mehr den je ein ganz besonderes behütendes Auge auf eure lieben Haustiere, um sie vor diebischen Schweizer Haubenrestaurants fern zu halten. Verarbeitet sie lieber selber zu Schmalz, wie bisher.

Zusätzlich zu diesem Wort-Gespeih habe ich im übrigen die bisherigen (Reise-) Posts mit fehlenden Verlinkungen verfeinert, möge dem gelangweilten Durchschnittsleser ein ebenso gelangweiltes Zweitlesen, oder alternativ dem Nachholen von Verpasstem, nichts mehr im Wege stehen. But hurry up before the whole internet goes illegal!



1) Karotten
2) Bluza; in diesem Fall die beleidigende Bezeichnung. (Als Demonstrationszweck sprachlicher Unterschiede und nicht als Beleidigung deutscher Einwohner.)
3) Nachdem man in Activity-Manier beim Erklären und pantomimischen Darstellen eines Beistriches gescheitert war, errang man durch das Aufzeichnen des Beistriches den ersehnten Erfolg in Form eines "Ach, ein Komma"-Ausrufes beim Gegenüber
4) ...und mit "laufen" meine ich gehen. Zumindest als Deutscher.

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