ganz ehrlich? die inspiration/motivation jetzt doch endlich mit meinem beitrag zum blog anzufangen, war guzys blog. ich weiß nicht, warum ich ihn noch lese, aber ganz ehrlich: wenn er das kann, kann ich das auch. (nur vermutlich besser. in welcher hinsicht sei jetzt mal dahingestellt.)
luxembourg ist für mich, wie so ziemlich jeder stop der reise, einfach nur ein haufen unchronologischer eindrücke von wirrester herkunft, weswegen ich in diesem beitrag auch in keinster weise um eine chronologisch richtige wiedergabe bemüht sein werde. sorry.
ich weiß noch, dass ich sehr erschöpft und müde war als wir das haus unserer hosts gefunden haben, keine ahnung mehr warum, aber das hat sich sofort gelegt als ich Kenn sah, oder noch viel wichtiger: hörte. endlich. endlich wieder amerikanisch. und eine katze in der wohnung. leicht verrückt, aber doch etwas dezent schnurrendes.
aber zurück zu den hosts: er amerikaner, sie rumänin und beide unglaublich gebildete und hochqualifizierte leute in ihren jobs, dennoch konnten wir sie ziemlich aus dem konzept bringen als wir anfingen von schoko-koalas zu schwärmen, die wir im nahen groceries store gefunden hatten. weiters ist festzuhalten, dass gogo und Kenn einen erstaunlich ähnlichen musikgeschmack hatten. teilweise creepy mitanzusehen, hehe.
das nächste highlight und das was mir an luxembourg neben den schwindelerregenden höhen direkt in/unter der stadt am meisten abgehen wird ist ein 1l tetra pak smoothie um weniger als 4€. ich will das. ich brauch das.
weiters muss ich zugeben, dass mich diese stadt einfach vollkommen aus dem konzept gebracht hat. ich war immer überzeugt davon, dass ich über einen recht akzeptablen orientierungssinn verfügen würde, allerdings gehört diese behauptung aus drei gründen der vergangenheit an: 1) luxembourg ist eine stadt in ebenen. demnach bin ich mit höchster wahrscheinlichkeit auch in zukünftigen science fiction städten nicht zu gebrauchen. und 2) gogo hatte die karte und ohne karte eine stadt zum ersten mal zu betreten und mir einen überblick verschaffen zu wollen ist für mich fast ein ding der unmöglichkeit. I'm just walking in circles here... und 3) je mehr städte wir durchkreuzten umso weniger konnte sich mein orientierungssinn behaupten. das ging dann soweit, dass mich mein gefühl bei späteren stops einfach prinzipiell in die falsche richtung zu locken suchte.
aber da wir uns trotz karte doch nicht immer zurechtfanden, gibt es noch einen pluspunkt für diese stadt: menschen, die einfach über die straße rufen, ob man hilfe bräuche, weil wir gerade ratlos und zweifelnd auf die karte starrten, eine antwort nicht abwarten, herüberlaufen und einem sofort erklären, wo man ist und wie man dorthin gelangt, wo man hin will.
nach dem häufigen wechseln der stadtebenen ließen wir uns dann gegen abend im petrus -(hiesiger fluss)- tal, an einer anhöhe, nieder. gegen ende fror ich mir mal wieder den arsch ab, wir vernichteten die letzten reste des smoothie (das ding hat doch tatsächlich einen ganzen tag gehalten) und rollten dann den abhang zum gehweg hinunter, wobei wir uns beide dann wohl doch mehr blaue flecken holten als wir einander eingstehen wollten.
pancakes!!! kenn hat uns pancakes zum frühstück an unserem letzten morgen gemacht. meine ersten, echten pancakes mit syrup.
unsere hosts schickten uns auch zu einer der alten festungen die vom architekten der glaspyramide des louvres ergänzt wurde. und tatsächlich, der anbau war eindeutig der gleiche stil; sogar mehr als offensichtlich, was dann doch eher eine enttäuschung war. weiter den hang hinunter bin ich dann über einen torbogen, der zu einer mauer wurde, gegangen, um eine ecke gebogen und hab mich auf einmal vor einer hecke aus wilden brombeeren wiedergefunden. strike.
um dann von der festung endgültig wieder wegzukommen ohne wieder den ganzen hang raufgehen zu müssen, mussten wir nur über einen zaun klettern und schienen überqueren und schon befanden wir uns in grund (der untersten ebene in der auch die petrus fließt).
als letztes noch ein wort zu den kasematten. ein tunnel system, dass die beiden festungen aus dem mittelalter schon seit eben jenem verbindet. dort unten war es kühl, feucht und dunkel. wobei aber die extrem engen und steilen wendeltreppen am meisten spaß gemacht haben.
soviel also zu der schwindelerregenden stadt und wieder zurück an gogo, was mich mit freude erfüllt, da ich doch ziemlich davon überzeugt bin, dass mein beitrag nichts als schwachsinn ist. seid mir gegrüßt.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
1 Kommentar:
i for one didn't understand a songle word except for pancakes
Kommentar veröffentlichen